Viele sind der Meinung, dass die Fingernägel etwas über die Gesundheit unseres Körpers aussagen. Und das ist teilweise auch richtig: denn, wenn sich Innen etwas verändert, ist dies (zwangsläufig) auch Außen zu erkennen. Vor allem daran, dass das Wachstum der Fingernägel beeinträchtigt wird. Viele Veränderungen sind dabei weniger gefährlich: wie z.B. weiße Flecken auf den Nägel. Die entstehen meist durch kleinere Stöße und haben nichts mit einen möglichen Zink- oder Kalzium-Mangel zu tun.
Übrigens: die weißen Flecken wachsen „ganz normal“ mit dem Nagel wieder heraus. Anders ist das bei vielen Rissen, Rillen oder brüchigen Rändern. Diese können möglicherweise eine Erkrankung oder Mangelerscheinung anzeigen. Bei einer Nierenentzündung sind vermehrte Querrillen im Nagel zu beobachten. Wenn sich die so genannte Nagelplatte gelb verfärbt und verdickt, kann es sich eine ersthafte Erkrankung von Lunge und Bronchien handeln. In solchen Fällen am besten den Arzt befragen.

Wer zu weiche oder brüchige Nägel hat, der sollte prüfen lassen, ob dies an einer Mangelerscheinung von Vitaminen oder Mineralien liegt. Eine ausgewogene und ballaststoffreiche Ernährung und auch regelmäßige Bewegung können hier Besserung bringen. Das Vitamin Biotin (B7) ist wichtig für die Gesundheit der Fingernägel und wirkt bei der Nagelpflege „wahre“ Wunder. Biotin befindet sich in Haferflocken, Reis, Sojabohnen und Eigelb. Bei einer Eigentherapie mit Nahrungsergänzungsmitteln immer vorher den Arzt befragen.

Tipp: einfach zuhause auf die vielen Haushaltsreiniger verzichten und die Hausarbeit (Spülen, Bad putzen etc.) mit Gummihandschuhen verrichten. Die bieten den Nägeln einen wichtigen Schutz. Denn die in den Haushaltmitteln enthaltenen Chemikalien greifen die Nägel sehr oft an und sorgen dafür, dass diese unansehnlich und ungepflegt aussehen. Tipp: einfach etwas mehr auf die Gesundheit der Fingernägel achten!